Auf dieser Seite stelle ich einige Bauberichte vor (wird fortgesetzt)

Der Park        In Eichenstadt        Mein erstes Messingmodell

Ein kleiner Park entsteht

  Dies ist eine Geschichte, die umschrieben werden kann mit: Es war einmal.

Ja es war einmal ein kleiner Faller Bausatz, den ich als kleiner Junge aufgebaut hatte. Mit richtigem Wasser und Wasserpumpe, mit Beleuchtung und allem was die Fantasie anregte. Nur: es funktionierte nie richtig. Das Wasser lief überall hin, nur nicht über die Kaskaden des Brunnens. So verstaubte das kleine Modell in irgendeiner Schachtel, bis es das Licht des Lebens nach über 40 Jahren wieder entdeckte.

So habe ich letzthin das Modell auseinander genommen, die Pumpe ausgebaut und alles wieder neu zusammen gebaut.

 

 

       

Auf einer Platte habe ich mit Silflor die Umgebung gestaltet, Brawa steuerte die hübschen Lampen dazu. Das Wasser wurde mit dem "Wasser" von Rainershagen nachgebildet. Die Wasserläufe habe ich mit durchsichtigem Fischerfaden (in der Schweiz sagen wir Silch oder Silk dazu) eingeleimt und nachher noch etwas Rainershagener Wasser darüber geträufelt. Die Birken sind die Artline-Birken von Heki, die mit etwas Silflor "Birke Sommer" aufgepeppt wurden.

Ja und dann wird es Nacht, die letzten Fussgänger eilen durch den Park, die ersten Liebespärchen sind am Lustwandeln .... und der Zauber des Abends umhüllt alles .........

       

Wie bereits ersichtlich wurden noch kleinere Aenderungen / Ergänzungen vorgenommen. Vor allem wurde auf Anregung von Helmut Riering  www.herimo.de die unbefriedigende Bodenplatte vom Bausatz entfernt. Mit Schiefersandstein, den ich mit dem Hammer in kleinere Teile zerschlagen habe, wurde die Umrandung des Brunnens neu gestaltet.

 

Der Platz auf der Anlage ist vorbereitet und das kleine Modul wird oberhalb der Oberstadt eingebaut. Die Gischt muss noch mit etwas Plaka-Weiss dargestellt werden und der Gärtner sollte noch einige Parkbänke bringen. Der Elektriker muss noch die Lampen definitiv anschliessen, und ein Liftmonteur wird einen Aussenlift von der Oberstadt zum Park bauen müssen, denn die Besucher sind zu faul, um über die Aussentreppe den Park zu erreichen. Der Ausblick würde die Mühe aber lohnen. Doch dazu später.

Und .... eine intensive Suchaktion oder eine Nachfrage bei Faller muss noch ein kleines verloren gegangenes Stück Treppe wieder beschaffen.

Und so wird es, wenn das Modul eingebaut wird:

       

 

 

In Eichenstadt

Auf Grund der Überlegungen auf der Seite "bahnhofsumgebung" suchte ich nach einem modernen Bahnhofsgebäude. Im Internet fand ich einen alten Kibri Bausatz "Bahnhof Kehl" der mir spontan gefiel. Dieser Bausatz wird nicht mehr produziert und ist von der Spritzgusstechnik wirklich etwas älter. Auch bemerkte ich, dass z.B. die Geschosshöhen nicht optimal waren. Die Wände erhielten einen neuen Verputz und die Geschosshöhe wurde angepasst. Zudem wurden typische schweizerische Elemente angebracht. So wurde auch für den Stationsvorstand einen speziellen Raum angebaut in dem das Stellwerk untergebracht ist. Die Innenräume wurden unterteilt, Figuren und Inneneinrichtungen montiert. Die Innenbeleuchtung besteht aus den kleinen Leuchtstoffröhren von Miller http://www.microstru.com/ , die ein sehr gutes Licht geben. Was wirklich besch...... eiden ist, sind die Lichtfolien vom gleichen Lieferant. Kaum Lichtstärke und eine sehr kurze Lebensdauer. Nach einigen Versuchen habe ich diese Folien sofort wieder ausgebaut.

 

Und hier die Bilder des Bahnhofs:

 mit Beleuchtung

   

 

Mein erstes Messingmodell

Und aus diesem Stück Messingplatte soll eine Brücke werden?

Nun ganz langsam von Anfang an:

Auf meiner Anlage habe ich eine Stelle, wo es sich anbietet eine kleine Schlucht zu bauen. Die Umgebung wird mit einem Jura-Schichtgestein aufgebaut. (Die Anleitung von Karl Gebele; "Immer an der Wand entlang" stand dabei Pate. Ich entdeckte die  Messingbrücke  von Real Modell und nahm die Herausforderung, einmal ein Messingmodell zu bauen, an. Gedacht, bestellt und in Angriff genommen.

Von Real Modell kam nach der üblichen Vorauszahlung ein Couvert mit einer Messingätzplatte ca. im DIN A4 - Format. Die Bauanleitung ist einfach  und übersichtlich gehalten. Vielleicht etwas zu einfach, aber mit genügendem Überlegen ist die Brücke rasch aufzubauen. Und Übrigens: Messing verzeiht viel! Die Kollegen aus dem Forum de.rec.modelle.bahn haben mir noch einige Tipps mit auf den Weg gegeben (vielen Dank!) : Da wäre z.B. 15% Phosphorsäure als Flussmittel und ein starke, (80 Watt) regelbare Lötstation und einige Handlungsanweisungen.

 

Die Brücke wurde von mir modifiziert. So wurde sie als Diagonalbrücke und auf eine zweigleisige Streckenführung umgebaut. Damit die Kurvenüberhöhung weitergeführt werden konnte, habe ich unter die Schienen zwei Messingrohre eingelötet, das an der Gleisaussenseite mit 2,5 mm und das an der Gleisinnenseite mit 1,5 mm Durchmesser. Darauf wurden dann die Planken geklebt, die aus 1 mm dünnen Holzbrettchen bestehen, die vorher gebeizt wurden.

 

    

       

 

 

 

 

 

 

Nach dem Reinigen im Spülwasser und Nachbehandlung  mit Essig ging es an meine Lieblingsbeschäftigung: Das Spritzen des Modells. Zuerst mit einem Grundauftrag Grey (Tamya XF 22) dann mit punktuellem Zusatzauftrag mit Germann Grey (Tamya XF 63). Rostspuren mit Flat Earth  (Tamya XF 22 und Hansa (Cafe). Am Schluss wieder einmal Pulverfarben von Rainershagen und Kremer (verschiedene Rosttöne) und verwischen mit etwas schwarzer Pulverfarbe. Die Planken wurden ebenfalls mit Pulverfarben nachbehandelt und in der Mitte, um eine Ölspur nachzuempfinden, mit Schwarz einen Streifen aufgebracht. So nun fehlen noch die Auflieger und der Einbau. Dies jedoch später.

       

 

   

 

 

 

 

 

 

 

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