Unterstadt Stadtturm Bahnhofplatz mit Wahrzeichen
Übrigens: Die Bilder hier sind alle als Vorschaubilder eingebettet. Mit Klick darauf sieht man dann alles ganz genau. Auch die Ungenauigkeiten beim Bauen ;-))
Wenn es schon eine Oberstadt gibt, dann muss es
auch eine Unterstadt geben.
Und so habe ich die ganze Geschichte gestaltet. von Klaus Spörle habe ich die Stadtstrassen-Formen verwendet. Die Herstellung der einzelnen Strassenplatten ist relativ einfach. Was meines Erachtens aber schwierig ist, ist die farbliche Gestaltung. So habe ich den ersten Satz der Strassenplatten wieder herausgespitzt, da der farbliche Eindruck völlig unbefriedigend war. Eine E-Mail an Klaus Spörle war insofern sehr hilfreich, da er mir zwar nicht direkt weitere Tipps sondern eine saftige Schelte erteilte. Mit Recht meine ich heute, denn er verwies nochmals auf seine beigelegten Broschüren, die sehr viele Tipps beinhalten. Mehrmaliges Lesen, wie auch Tests an
Nur ganz so recht wollte es dann doch nicht werden und so habe ich auch noch das Buch "Grüsse aus Fehrbach" von Jaques Le Plat zu Hilfe genommen und auch weitere Versuche vorgenommen. Wesentlich für mich war die Grundierung der Gipsformen, da dann die unkontrollierte Farbaufnahme reduziert wird. Nun jetzt meine ich, ich kann über die farbliche Wirkung zufrieden sein. Ein weiteres Problem der Spörle Formen ist die Sichtbarkeit der Übergänge der einzelnen Platten. Durch das justieren der Höhe, sowie Tricks wie Füllen mit Gipsstaub und anfeuchten, Anschleifen, Ritzen etc. kann dieses Problem weitgehend eliminiert werden.
Städte wurden früher zumeist mit Stadtmauer und Stadttoren vor feindlichen Uebergriffen geschützt. Heute sind meistens nur noch Teile davon übrig. Die Stadttürme werden heute oft schön restauriert und sind Anziehungspunkte für Touristen. So braucht denn auch meine Stadt ein würdiges Stadttor. Meine Nähe zu Baden liess manchen Blick auf das dortige Stadttor werfen und so reifte der Entschluss, das Ding muss her. Einige Recherchen im Internet brachten aber die Erkenntnis, dass ein völliger Selbstbau für mich nicht realisierbar ist. So reifte die Idee, dass mit dem Martinstor von Faller das Stadttor gebaut werden konnte. Doch welche Enttäuschung. Dieses Ding (ein anderer Ausdruck dafür wäre nicht angebracht) hat nur Spielzeugdimensionen. Völlig verniedlicht. Das nachfolgende Bild möge dies veranschaulichen. Der Turm selber weist einen Grundriss von knapp 5 x 5 cm. auf! Und Mc Donalds ist eh nicht mein Ding. (Geschmachlos und viel zu fettig, also warum soll ich für diese Sch.... noch Werbung auf meiner Modellbahnanlage machen.)
Kitbashing ist angesagt, wenn das Angebotene auf dem Markt nicht genügt und völliger Eigenbau nicht angesagt ist. So habe ich aus Teilen des Faller-Bausatzes die Breite des Turmes verdoppelt. (So entspricht er den umgerechneten Massen 1:87 dem Original) Die Dachkonstruktion wurde völlig neu konstruiert und in den Stadtfarben von Baden gestrichen. (Die Farben wurden nicht abgedunkelt, so wie sich das Original heute präsentiert.
Ebenso wurde unten die Basis so verändert, dass tatsächlich noch ein Bus oder Lastwagen durchfahren kann. Im Original Faller Modell geht knapp ein Roller durch das Tor, so verniedlicht ist dieser Bausatz !!!
Die Wände wurden nach meiner Methode aufgearbeitet. Farbe mit Chinchilla - Sand (der ist noch feiner als Vogelsand) gemischt und auf die Oberfläche aufgebracht. Auf die noch feuchte Farbe wurde dann noch weiterer Chinchilla - Sand aufgestreut, so dass die Oberfläche wie Sandstein wirkt. Der Dachunterbau, sowie die Basis mit dem Tor wurden mit Heki - Platten gefertigt. Am Schluss erhielt der ganze Turm mit der Airbrush noch eine Weathering - Patina.
Der Turm passt jetzt so mit den Grössenverhältnissen gut in das übrige Umfeld und es ist wieder einmal etwas entstanden, bei dem nicht gerade jeder Modellbahner die Artikelnummer des entsprechenden Fabrikanten aufsagen kann.
Nun die Unterstadt führt nun zum beinahe Wichtigsten eines Modellbahners zum Bahnhofplatz, resp. Bahnhof. Und so habe ich dazu auch den gleich den Bahnhofplatz mit in Angriff genommen. Die Strassenmarkierungen fehlen hier noch, da auf Grund der Stellproben der definitive Verlauf der Verkehrsführung noch entwickelt werden muss.
Und da jede Stadt ein Wahrzeichen haben muss, hat In Eichenstadt auch sein eigenes Wahrzeichen . Nur wollte ich hier nicht irgendein Monument, ein Standbild auf das die Vögel Scheissen und das später so oder so gestürzt wird, sondern ich wollte etwas das der In Eichenstadt entspricht: ein modernes Wahrzeichen, das die Verbundenheit zur Moderne und zur modernen Kunst ausdrückt. So ist das Wahrzeichen entstanden, aus einem geschliffenem Bergkristall der von unten mit einer Leuchtdiode angeleuchtet wird, und je nach Stimmung kann die Farbe gewechselt werden. (So wie die Kitschlampen mit den Glasfasern, die dauernd die Farbe wechseln)